Die Überwindung des „Wenn-dann“. Und was du davon haben könntest,…

Die Überwindung des „Wenn-dann“. Und was du davon haben könntest,…

 

 

…wenn du es dann endlich mal überwunden haben solltest!?  😛 

 

Solange wir an „Wenn-dann“ Überzeugungen hängen, sind wir Opfer.

(Opfer irgendwelcher äußerer und innerer Umstände).

Lassen wir die Überzeugungen los, sind wir nur mehr „Opfer des Seins.“

 

Ist es etwa möglich oder sinnvoll sich von solchen Umständen zu befreien?

Oder ist das nur abgehobenes Zeug weltfremder Gurus?

So ne Art Ausweich-Ideologien zu kurz gesäugter Fossil-Heiliger?

Was könnte es überhaupt bringen, sich von den Umständen zu befreien? Wir alle müssen doch essen und scheißen, leben hier im dualen Erdenbewohner-Theater unter allen möglichen süßsaueren, fatalen, unfassbaren, halbfertigen und wunderbaren Umständen.

 

Worum könnte es dabei gehen, nur noch “Opfer des Seins” zu sein? Die meisten industriell, westlich Sozialisierten würden sich wahrscheinlich nicht mehr auf den Himmel nach dem schweren Leben oder auf einen zukünftigen Messias fabrizieren wollen. Wahrscheinlich auch nicht mehr nach Stammes-, Familien- oder Weltfrieden sehnen. Zumindest gibt man*frau sich heute schon etwas aufgeklärter. In welchen persönlichen Bereichen liegen die heutigen “Wenn-Dann” Sätze? Grob gesprochen erwarten sich einige Glück von „Being Very Busy“ zu “less busy”, von saurem zu einem basischen Urin, von Kreditverschuldung zur finanzielle Autonomie oder eben auch von der Befreiung von alten Mustern hin zu mehr innerem Frieden mit sich selbst, etc., etc….

 

Es bleibt das ewig alte innere “Wenn-Dann”:  „wenn ich da endlich durch bin, dann steht mir das und jenes zu, dann bin ich …freier

„Wenn ich nur noch diese zwei Monate durchhalte, dann kann ich nachher…“

Ganz normal, oder? Wem würde dabei was Ungereimtes auffallen oder wer wollte sich und wozu auch davon befreien wollen?

„Zuerst muss ich noch dieses Auto vorbeifahren lassen, dann kann ich über die Straße gehen.“

 

Ist doch wirklich richtig gut so, oder?

Fast! Denn in dieser Straßenverkehrsvorsicht steckt zumeist wenig bis keine Ladung. Würde ich oder sonst wer jetzt behaupten wollen, dass diese natürliche Vorsicht vor den schnellen Autos eine Einschränkung sei von der man sich befreien könnte oder gar sollte, dann würdest du hier einfach aufhören zu lesen und würdest dich nicht länger mit dem Geschreibsel eines Wahnsinnigen beschäftigen. Das alles würde dich aber nicht persönlich treffen, oder? Sprich das hat kaum eine Ladung für dich, oder? Weder das Überqueren einer Straße noch überflüssige Information, oder?

 

Lass mich dich hier kurz in die Leere führen und wieder zurück in die Fülle. Als Konzept* kann Leere und Fülle behilflich sein,

um dem natürlichen Entwicklungsimpulsen des Lebens gegenüber wirklich gut aufgestellt zu sein. Diese Impulse liegen in Wirklichkeit jenseits der Basis von Essen und Sch…, glaube ich, …ahne ich. Was meinst du? Das Leben quetscht uns ja auch 2017 mitunter schon immer wieder tiefer hinein oder höher hinaus. Nimmt es auch dich auch immer wieder gscheit her?

 

Leere und Fülle, die beiden gehören so sehr zusammen.

Es ist möglich ohne „Wenn – dann“ Überzeugung auf das Leben in diesem Moment zu schauen. Auf diese Zeilen hier z.B. Auf den Bildschirmrand. Auch auf diesen Inhalt ohne Zusammenhang. Auf Alles. Einfach zu sein. Unendlich und leer zu sein. Ganz ohne Hynose oder Vorbereitung. Dafür musst du nicht erst lange meditieren, ein Karma auflösen oder dich mit deiner Vergangenheit versöhnen, damit du dann irgendwann diese Seins-Perspektive einnehmen könntest. Du weißt, was ich meine und kannst innerhalb einer Sekunde diese Perspektive einnehmen, oder? Falls du nicht weißt, was ich meine und jedoch wirkliches Interessse daran hast, dann hör hier auf zu lesen und komm einfach mal zum gratis So-Sein Yoga Schnuppern. Siehe:  https://so-sein.at/wp/2011/06/yoga-in-wien/

Wenn du weiterliest, dann kennst du die Leere. Welche Erfahrungen hast du damit? Es geht mir mit so-sein.at darum, uns noch mehr der Leere, aber natürlich eben auch der Fülle hin zu öffnen. Wir waren bei der Ladung, also bei der Heftigkeit der Identifikation und ich meinte, dass es dir wahrscheinlich nicht wichtig genug sei, dich über das schnelle Verkehrs Beispiel zu streiten. Doch wo könnte es dir wichtig sein? Wo stecken deine Ladungen, sprich wie manifestiert sich die Dualität des Lebens durch dich? Die Fülle ist für mich nichts anderes als der befreite Tanz der Dualität. Sprich in Verbindung und zugleich im Frieden mit der Dualität zu sein. Das kann immer wieder gelingen. Das ist ein schöne paradox Aufgabe. Denn manchmal fehlt dabei die volle Verbindung, dann wiederum der Friede damit.

Die Leere will gar nichts. Die Leere braucht kein „Wenn-dann“. Sie ist. Hier hören viele Lehrer und Schulen auch einfach auf. Sie vergessen dabei die Fülle, geben ihr weniger Stellenwert oder wollen sie sogar überwunden haben. “Dasselbe in Grün” gibt es natürlich auch von der Lobby der Fülle. Also Lehren, die vor der vergeistigten, patriachalen Leere, vor dem dumpfen wegschauenden Meditieren warnen.

Beide Seiten haben vollkommen recht, glaube ich und ich füge hinzu: Sie ergänzen sich so wunderbar. Leben ist zwar schwer paradox. Aber das schmerzt nur den Verstand, nicht das Herz.

Leere: Also die Ladung, die Wichtigkeit, die Identifikation damit, das schnelle Auto zuerst mal vorbeifahren lassen, die ist sehr gering. Verschwindend gering. Du brauchst dafür kein Gedankengebäude, keine Lobby, nicht mal einen Gedanken. Das Auto ist schon vorbeigefahren! Nothing ever happened!

Fülle: Für Eltern kleiner Kinder jedoch kann diese Angelegenheit mit dem schnellen Auto natürlich hoch geladen sein, das weiß ich nur zu gut. Fülle ist Ladung, Fülle ist Sehnsucht. Fülle ist Motor und Feier des Lebens.

  • Je leerer du bist, desto freier, wacher, sortierter und ausdifferenzierter navigierst du. Die Dualität wird zum Tanz der Fülle.
  • Je leerer du bist, desto gelassener wählst du die Mitte und deine Kraft. Für diesen Tanz.
  • Je leerer du bist, desto eher bemerkst du deine vorerst subtile Angst, deine Abwehr und dein gewohntes Aufrechterhalten der Trennung, deinen leidvollen Anspruch auf falsche Sicherheiten, das energetische Paket deiner Vorfahren
  • …desto mehr übergibst du auch das alles der Leere.
  • Je leerer du bist, desto mehr übergibst du dich dieser unglaublichen Fülle (auch wenn sie sich teilweise evxtrem wahnsinnig anfühlt).
  • Je mehr du die Fülle, die Sehnsucht und Mannigfaltigkeit auskostest, desto freudiger, intelligenter und wachsamer bist du hier.

Ich finde es jedenfalls spannend und es hat kein Ende.

Je leerer du bist, desto mehr übergibst du dich dieser Fülle hier (ehemals “wahnsinnig dramatische Dualität”)

Je mehr Fülle du bemerkst, desto mehr Verbundenheit und Wertschätzung wird spürbar.

Was an Worten überbleibt: „DANKE!“

 

*Konzept: Verallgemeinernde Zusammenfassung, die auf etwas hindeutet, das schwer oder kaum benannt werden kann.

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