Yoga ist immer auch Austausch und Lebensfeier

Yoga ist immer auch Austausch und Lebensfeier

 

Ab Herbst wird wieder vorsätzlich gefrühstückt nach dem Yoga.  🙂

Vielleicht mag die radikale yogische “Schubumkehr nach Innen” im ersten Moment trocken wirken? Für mich war Yoga und Meditation früher jedenfalls oft irritierend ungesprächig und kühl.  Und doch oder gerade deswegen steht fest: Es gibt kein So-Sein Yoga ohne Lebensfeier.

Mich begleitet eine Art von Kreiskultur seit meiner frühen Jugend. Und auch um So-Sein Yogaeinheiten herum, lebt diese Art des aufeinander Lauschens auf unprätentiöse Weise weiter. Auf vielen Reisen entschieden wir früher im Grunde alles durch die Weisheit der Gruppenpräsenz. Diese tiefe Ahnung von Weisheit innerhalb einer nicht-hierarchischen, achtsamen Gruppe, begleitet mich nach wie vor. Sowohl auf den Urlaub- Retreats in Susak als auch beim Morgen Yoga Klosterneuburg hat sich eine achtsame „Frühstückskultur“ entwickelt. Ein ungezwungenes und vertiefendes Zuhören (abseits von Selbstbehauptungen) ergibt sich nach dem Yoga ganz von selbst. Ganz ohne Methode oder Tradition.

Welche Themen werden da angesprochen? – Genau die, die gerade am Tisch sind, von denen wir vielleicht noch gar nichts wissen. Das, was jemanden stark begeistert und – oder auch aufregt, fällt innerhalb eines meditativen Kreises oft auf Resonanz auch einiger anderer. Es entspinnt sich und verwebt sich.

Eine klassische So-Sein Begeisterung dieser Tage, drückt sich vielleicht in einem Facebook-Posting aus:

“Byron Katie seems to get blind, Eckehart Tolle has Tinitus.

I guess they don´t have a problem with this, but what I am so fond of again and again:

We are all on big trip of expanding and deepining any little limitation of consciousness. Consciousness never wastes any time in that mirroring through the “physical circumstances” (the most miraculous illusion). My life has become so way more exiciting in the last weeks.”

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