Die Ergebnisse einer authentischen Begegnung.

Die Ergebnisse einer authentischen Begegnung.

 

 

Wien, 23.4.2016

 

Da fanden sich zwölf Leute in einer präsenten, lebendig stillen Weise zusammen, um jeweils mit einem Gegenüber sich selbst auszuloten und sich einander auf methodisch angeleitete Weise mitzuteilen. All das, um in eine ausgewogene, zugleich sichere wie abenteurliche Begegnung zu kommen.

 

 

plz fuck off Als Facebook Werbung für den Event hab ich dieses etwas provokative Bild gewählt, das für mich, die mir vertraute rein vertikale, „steil in den Himmel oder tief mit Mutter Erde verbundene“, spirituelle Ausrichtung pointiert. Aus meiner eigenen Geschichte war mir diese manchmal um Lebendigkeit beschnittenen, etwas arrogante Art bekannt.

 

 

Das rief das Erforschen des sogenannten „Horizontalen“ auf den Plan. Gemeint ist menschelndes Chaos innerhalb komplexer Dualitäten. Die soziale Fülle. Mit der ständig neuen Möglichkeit, aber auch Aufgabe sich zu verorten und sich zu positionieren.

Natürlich dabei nicht wegzudenken: Der Hintergrund des vertikal orientierten So-Sein Yogas. Der Hintergrund der Leere.

 

Nach Workshop Assistenzen bei unseren gemeinsamen Lehrern und ausgiebigen gemeinsamen Spaziergängen machte ich mich mit dem Künstler Mario /Feather  letztes Jahr auf, um unsere reichen Erfahrungen in einen Worksshop zu gießen. Wir nannten ihn: Authentische Begegnung.

 

 

Worum ging es bei diesem Workshop, welche Methoden wurden angewandt?

Es ging um jeden einzelnen und um jeden Moment. Um die Ängste, Grundüberzeugungen, Bedürfnisse, Freuden und Sehnsüchte unterschiedlicher Begegnungen. Wir fanden den jeweils richtigen Abstand, die richtige Nähe. Eine Übung hieß “Schenk mir ein NEIN”. Denn nur ein gelegentliches, ehrliches Nein  macht ein Ja auch glaubwürdig, macht das Gegenüber griffig. Umgekehrt gilt das für das JA natürlich genauso. Viel mehr wollen wir aber gar nicht verraten.

– Komm lieber zu unserem nächsten Workshop im Spätsommer 2016, in der Natur. Zeit und Ort werden in Kürze hier veröffentlicht.

 

Mit Dank an Paul Franzke für die Fotos

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Die nächsten Termine:

  • Prayan-Classic am 15.6.2016 (siehe Feedback unten)

Diesmal tagsüber und vorrangig in der Natur. Bei Schlechtwetter steht uns ein schöner Seminarraum zur Verfügung. Bevor wir in Kontakt mit den Menschen gehen, werden wir uns mit der Fauna und Flora, insbesonders mit den Bäumen verbinden. Du meldest dich an, indem du ein Email an sascha@so-sein.at schreibst und den Kursbeitrag von 80.-  bis 20.7.2016 auf folgendes Konto einzahlst:
alexander tscherni, BIC:EASYATW1 – IBAN: AT261420020017327454
Es gilt das AGB: https://so-sein.at/wp/2011/06/agb/ 

Feedback einer Teilnehmerin bei Prayan:

“So viel hat ein Prayan Abend schon sehr, sehr lange nicht mehr in mir bewegt.
Ich fühle mich wie ein kleines Kind, das gerade entdeckt um wie viel reicher das Leben sein kann, wenn man zu fragen wagt. Das sich zeigen und hin zu spüren was im Moment Freude machen würde geschieht als Nebenprodukt. Es ist ein faszinierendes Spiel mit dem Mut wirklich ehrlich zu sein, zuerst mal sich selbst gegenüber, aber dann auch im Ausdruck, oder aber einfach spielerisch zu experimentieren. Es war für mich erstaunlich, dass diese Übungen sogar mit Menschen, die mir absolut unsympathisch sind, gut lebbar war und eigentlich eine angenehme herzliche Verbindung geschaffen hat. So leichtfüßig hab ich so eine Veränderung selten erlebt. Befreiend und lustvoll fand ich die Aufgabenstellung „mir ein Nein schenken zu lassen“ im Kontakt mit meiner Freundin, es war eine Begegnung auf einer spielerischen, kreativen und unvorsichtigen, herzlichen Ebene, die sonst nur sehr schwer zu erreichen ist. Eine Bereicherung, die vielleicht durch weiteres gemeinsames „Üben“ ausbaubar bzw. festigbar ist.
Deine Unaufgeregtheit in Bezug auf das Ergebnis und Wirkung des Abends hat für mich einen angenehmen Raum des Experimentierens und Annehmens geöffnet. Hatte das Gefühl nichts falsch machen zu können und viel Freiheit zum Ausprobieren zu haben, das war für mich sehr öffnend und befreiend.
Die spielerische Komponente der Übungen in Kombination mit in sich rein horchen um Bedürfnisse zu erspüren + gefragte Kreativität + Körper brachten mich in den Augenblick und in Kontakt mit mir so wie ich es von Contact Improvisation + Körperarbeit kenne. Nur hab ich das Gefühl, dass deine Arbeit aber viel mehr in den Alltag übertragen werden kann und dort mehr Begegnung (mit mir und anderen) + Freiheit schaffen kann.

Ich möchte dich ermutigen, diese Arbeit mit „Mut zum Fragen und sich Ja + Neins schenken lassen“ in Kombination mit Körper und Präsenz viel mehr und öfter in die Welt zu bringen. Hab das Gefühl, dass es eine Bereicherung für die Menschheit (und wenn nicht für alle, dann zumindest für mich) ist, die nicht oft genug geübt werden kann. Es braucht wahrscheinlich den geschützten Rahmen fürs erste Experimentieren.

Ich hab Feuer gefangen + ich denke, da gibt es viele, die das noch machen werden.”

 

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