Text-Sammelstelle für ein „Erwachtes Wir“

 

Geteilter Inside-Activism.  Stelle deine persönlichen „Cracker“1 einer wachsenden Leserschaft anonym zur Verfügung.

 

Worum geht’s? Für wen ist das?

– Wenn du weißt, was innerer Frieden für dich ist, was absolute Leere ist. Wenn du erfahren hast, wie absolut bedeutungslos äußere Umstände darin werden können. Wenn du den „Geruch der Leere“ kennst, nämlich ihre unendliche Zärtlichkeit allem Leben gegenüber, wenn du also die Erfahrung lebendigen Friedens in dir kennst, dann hast du die erste Voraussetzung erfüllt. Es gibt noch zwei weitere:

– Wenn es dir zweitens nicht egal ist, ob du in der „Äußeren Welt“ als Broterwerb irgendetwas machst oder ob deine ureignen Potentiale förderst und sie einer Gemeinschaft (mit)teilen magst. Wenn es dir nicht egal ist, was du mit deinem Leben zum Ausdruck bringst. Wenn du nicht zynisch geworden bist TTIP gegenüber, oder nicht resignieren magst, auch im Hintergrund des westlichen Öl-, Pharma-, Food- und Terror-Management. Dann hast du auch die zweite Voraussetzung erfüllt hier mit deinen Texten „für ein erwachtes Wir“ das Feld zu stärken.

– Die dritte: Du bist sicher, dass deine persönliche, intime Lebenserfahrung jedenfalls einen Unterschied macht. Dass nämlich genau dein persönlicher zarter „Schmetterlingsflügelschlag“ ausschlaggebend für ein „Neues Wir“ ist. Dass es deswegen in deinem Interesse ist, deine ganz persönlichen, intimen Cracker hin zum inneren Frieden auch anderen mitzuteilen.

 

Schreib! Schreib sie auf, die alten Häute, die bereits von dir gefallen sind und so die deine wahrhaftige göttliche Lebenskraft immer besser hervorscheinen haben lassen. Das könnte Lesern beim Abstreifen ihrer eigenen Häute (Überzeugungen, Glaubenssätze, Grundüberzeugungen, Konstrukte, Konzepte etc.) behilflich sein.

 

Sorry, no real Striptease.   Das ist keine Aufforderung deine um Klarheit ringenden Tagebucheinträge zu veröffentlichen, sondern eine Einladung nachträglich Erkenntnisse im eigenen Tieferfallen2 einer Community zur Verfügung zu stellen, die sich dadurch gegenseitig inspirieren kann und sich so im lebendig erfrischenden, immer unberechenbaren Bewusstseinsfeld stärken kann.

 

Schick mir deinen Text an sascha@so-sein.at, ich redigiere ihn hinsichtlich oberer Kriterien und veröffentliche deinen Text dann anonym hier unten als Kommentar. Dazwischen kann es gerne Kommentare von (nicht anonymen) Lesern geben. 

 

 

Zwei Anreize noch für die Autoren:

1) Jeweils nach 10 veröffentlichten Texten wählt eine Jury zwei aus, um sie mit Preisen zu krönen.

2) Egal, ob du mir deine Texte von einer geheimen Emailadresse aus schickst oder du eher nach Veröffentlichung deines Namens drängst, es wird voraussichtlich in einer internen, Passwort geschützten Community in geraumer Zeit die Möglichkeit geben, die anderen Autoren wirklich kennenzulernen, sich auszutauschen und spannende Netzwerke aufzubauen. Wer weiß, vielleicht kennt ihr euch ja ohnedies schon…

 

Eine kleine Regel möchte ich für die Texte vorgeben.

Du kannst dich literarisch austoben oder auch nüchterne Kurzberichte schreiben, as you like, doch: Verwende keine richtigen Namen. Weder deinen noch den anderer. Vielleicht geht es in deiner Geschichte ja gar nicht direkt um Beziehungen, doch meistens schwingen wir Menschen in einem sozialen Fahrwasser. Sprich, wenn ein Thema für dich schon völlig gelöst und unaufgeladen scheint oder es auch wirklich ist, also du nicht mehr damit identifiziert bist und du es friedlich, liebevoll aus einer anderen (tieferen, höheren, gesamteren,…) Warte betrachten kannst, gibt es erstens möglicherweise doch „Rückfälle“ in bis dato noch unbekannte Seitenstränge dieser Geschichte. Und zweitens, naja, und wo andere vielleicht doch irgendwie Mitbeteiligte in deiner Geschichte jetzt gerade stehen, darüber kann man ja nichts wissen. Die „Texte für ein Erwachtes Wir“ geben den LeserInnen die Inspiration, eigene innere Verstrickungen aufzulösen statt sich in Geschichten einzumischen, und sie derart zu nützen, wie es die Massenmedien täglich machen. Massenmedien ernähren sich vom Streit und erzeugen auch noch künstliche Polaritäten. „Texte für ein Erwachtes Wir“ inspirieren, diese (inneren) Polaritäten aufzulösen und in lebendigen Frieden damit zu kommen.

 

 

 

Im Kommentarteil findest du einen Beispieltext.

Danke auch für die ersten Zusendungen, die Jury lässt sich noch etwas Zeit…

 

 

1 Was meine ich mit Cracker ? Cracker sind Aufbrecher: sie können dein Herz zerreißen, deinen Verstand wahnsinnig machen, dich nicht schlafen lassen, ja, dich richtig außer Funktion setzen. Und sie können dir auch als Steigbügel in einen größeren, inneren lebendigen Frieden dienen, indem du das Gefühl hinter deiner Geschichte wahrnimmst und dich nicht mehr wehrst dagegen. Indem du dich dem Crack, also der Wut, dem Hass, der erstarrten Ohnmacht, der Angst, dem Ekel gegenüber öffnest und damit bist ohne etwas zu wollen, indem du damit atmest ohne dich gegen diesen Ausdruck deines Seins zu wehren, eröffnet sich dir eine neue Größe, ein neues Leben. – Beziehungspartner, Gruppierungen, Politiker, Ideen, Umstände, die dich gscheit ärgern, dich traurig machen, verzweifeln lassen usw., das sind Cracker.

2Vielleicht nennst du es Eintauchen in die eigene Wahrhaftigkeit, Weiterwerden oder Ganzwerden. Wie auch immer, ich nenne es hier einfach Tieferfallen. Zu dem Grund hin, wo das Ego seine Bodenlosigkeit bemerkt.

4 Kommentare

  1. Hier nur Beispieltext. Eine Fingerübung quasi.
    Danke auch für die ersten Zusendungen, die Jury lässt sich noch etwas Zeit…

    „Even more Shit must hit the Fan“
    Alles muss besonders anstrengend und schwierig sein und viel tiefer gehen.

    Tom las viele Bücher und hörte Vorträge weiser Menschen. Tom war auch gläubig. Oder besser: Er fühlte sich von einer höheren Macht gesteuert. Einer Macht, die mit ihm spielte und die es irgendwie gut und doch auch sehr streng mit ihm meinte. Im Grunde ärgerte ihn diese Macht und er war müde davon. Saumüde. Dass das ja nur die Stimme seines Über-Ichs oder seines Vaters sein könnte, das wusste er längst, doch half ihm das nicht wirklich weiter. Diesbezüglich ausprobiert und geheilt, zurückgegeben, versöhnt und losgelassen hatte er viel.

    Tom las in den Heiligen Biografien von Zusammenbrüchen, vom Sterben während des Lebens, von der Nacht der dunklen Seele, von Kali und Shiva. Einmal, es ist schon länger her, da lauschte er der Geschichte einer erwachten Frau bei ihrem Satsang. Im Zusammenhang mit ihrer Erlösung meinte sie „The shit hit the fan“. Das hieß für sie wahrscheinlich so viel wie, dass als alles hoch kam, sich ihre eigentliche Natur unmissverständlich ins Bewusstsein drängte und alles eine Zeit lang in Trümmern verteilt lag. Als wäre die „innere Scheiße“ (beschränkende Konzepte, Gedankenmuster und Ideen) im ganzen Raum verteilt worden. Alles war kaputt, was einst vermeintliche Sicherheit bedeutet hat. Der alte irrtümliche Glaube in ihr war zerstört und stank erstmals richtig oder war halt so sehr im ganzen Raum verteilt, dass es unübersehbar klar war.

    Diese Art von Wirbelsturm Biografien hörte Tom immer wieder und besonders gern. Denn er hörte da etwas Zerstörerisches, richtig Gewalttätiges. Das Zitat: „The shit hit the fan“ gab seiner Wut Raum. Ja, es wurde im Grunde zu einer wütenden Überzeugung in ihm, die das Zitat übertrug in ein: „To finally wake up, even more Shit has to hit the Fan. Again and again“

    So bohrte er in eigenen und in fremden Eiterherden, wollte tiefer bohren, um endlich ans Gold zu kommen. Doch irgendwie war er einfach nur müde, fühlte sich zermürbt von dieser Suche. Konnte nicht mehr. Traurigkeit öffnete ihn für eine leisere Stimme, die Tom zuflüsterte:
    „I am“. Einmal gehört und schon nahm dieses neue Mantra Platz in Toms Nervensystem.

    „I am“ (Ayam) so dahingedacht, gar nicht gesungen… das schafft Räume. Räume zwischen Gedanken und Überzeugungen. Lebensräume. Atemräume. Klarheit. Und dann ist es Tom plötzlich aufgefallen, dass seine Überzeugung wie „das Leben ist dazu da, immer mehr zu lernen und alle Fehler ausgebessert zu bekommen“ gekoppelt mit dem eigentlich gefühltem Satz „That really sucks, that make me tired, it never seems to be finished there are always more mistakes“ ein unglaublich schweres Gepäck ist. Ein Gepäck, das Tom lieber abstellte. Es fiel förmlich ab, sobald er es bemerkt hatte. Leicht war es plötzlich.

  2. Ein anderes Jurymitglied schickt Grüße aus Berlin zum Thema: “Individualismus – Errungenschaft der Aufklärung, jedoch Geisel nach dem Aufwachen” siehe https://so-sein.at/wp/2016/03/romen-banerjee-individualismus-errungenschaft-der-aufklaerung-jedoch-geisel-nach-dem-aufwachen/

  3. Vielen Dank für folgenden Text von “Säure”. Ich meine es lohnt sich diesen Text wiederholt zu lesen. Er drang bei mir erst nach einiger Zeit durch. Dafür dann richtig.

    Zuhause
    Wie fühlt es sich an, nach Hause zu kommen? Es ist ein Gefühl von Beständigkeit: Man kehrt zu seinem Ursprung zurück. Es beginnt mit gedämpften Stimmen und vertrauten Farben im Inneren des Flughafens und geht weiter draußen, beim Ausgang, mit einer Luft, die man nur in eigenem Land atmen kann und mit Läuten und Wörtern, die man nicht hören muss, weil man sie ohne bewusstes Denken und Handeln empfängt, prozessiert und wieder ablegt. Das Gehirn fängt automatisch an, mit einer anderen Intensität zu arbeiten. Wirklich spürbar wird das Gefühl aber erst, wenn man eine Zeit lang auf eigenem Boden gestanden hat.

    Bei uns zuhause ist der Boden fest und gerade. Er gibt ein Sicherheitsgefühl, das nur ein Boden mit einem stabilen Granituntergrund geben kann. Plötzlich ist man nichts Besondres mehr. Niemand fragt, was man eigentlich in einem anderen Land vorhat. Der Boden trägt dich, und die vermeintlichen Unvollständigkeiten deiner Persönlichkeit und Kenntnisse, und die Identität als ein Fremder, bekommen neue, viel kleinere Dimensionen. Ein nicht näher definierbarer Druck fällt weg. Es ist ein Gefühl, das einem auch Tränen in die Augen bringen kann.

    Man sagt, dass man die eigene Kultur erst dann spürt, wenn man sie verlassen hat. Mein Gefühl des Nachhause Kommens ist so eindeutig, dass ich glaube, dass ich es als Rückkehr zu meiner eigenen Kultur empfinde. Ich wohne aber schon so lange im Ausland, dass ich das Gefühl nicht weiter analysieren will. Klarerweise ist das Gefühl ein romantisches, weil es eine Einbildung von Einsicht ist und eine trügerische Sicherheit mit sich bringt, die aktuelle Fakten über mein eigenes Land und meine „eigenen“ Mitmenschen ignoriert. Aber es ist ein ursprüngliches Gefühl, das sehr weit in mir steckt, und ich halte gerne daran fest.


    Magensäure

    Jeder Mensch hat Magensäure. Sie ist notwendig für unsere Verdauung. Zu viel davon ist aber schädlich und verursacht auf Dauer Sodbrennen, Schmerzen und Entzündungen der Magenschleimhaut – Gastritis. Es gibt verschiedene Typen von Gastritis. Ich habe Typ-Wien-Gastritis.

    Ich reagiere mit meinem Magen auf Veränderungen. Davon wusste ich früher nichts. Ich habe es eigentlich erst mit vierzig Jahren entdeckt als der Körper mit der ersten Phase der altersbedingten Verwesung begonnen hat. Erst dann habe ich überhaupt verstanden, dass es diese mysteriöse Verbindung zwischen Wien und meiner Magensäure gibt:

    Eine verlorene Postsendung –> nicht viel Säure, aber schon einiges davon, wenn ich die Sache dann telefonisch klären muss. Eine drängelnde Dame, die Kinder mit einem Einkaufswagerl beim Einkaufen stößt –> Säure. Eine gefährliche Verkehrssituation –> eine lang anhaltende Attacke von Säure.
    Ein bellender Hund, der auf mich beim Joggen stürzt und mich eifrig beißt –> sehr viel Säure.

    In einer Großstadt mit überfüllten Straßen, freilaufenden Hunden, Konflikten und gesellschaftlichen Spannungen habe ich lernen müssen, die Ausschüttung der Magensäure zu regulieren. In Wirklichkeit kann ich es immer noch nicht, aber ich arbeite dran. Mein Magen zwingt mich dazu.

    Überall zuhause?
    Genau genommen ist das eigene Zuhause dort wo man sich gerade befindet. Eigentlich gibt es für uns kein nennenswertes Vorher und Nachher. Nur das Jetzt zählt. Wir können nie sicher wissen, ob diese Minute unsere letzte sein wird. Aber wir schleppen die Vergangenheit, unsere Vorurteile und natürlich auch unsere Träume für die Zukunft mit großer Vehemenz mit uns. Jemand hat gesagt, dass negative Bilder in unseren Körperzellen abgespeichert bleiben und damit das Immunsystem ständig schädigen. Wenn man die Bilder und Zellen mit positiver Energie (Licht?) überflutet, wird das Immunsystem wieder stärker.

    Welches Gefühl soll ich dann für mich entwickeln? Wie kommt mein Magen zur Ruhe? Kann ich es überhaupt selbst? Was bedeutet Loslassen? Unter meinen Füssen befindet sich das Wiener Becken, das sich immer noch bewegt und kleine Erdbeben verursachen kann. Kann ich dem Boden in Wien vertrauen?

    Derzeit bedeutet Loslassen für mich Konsequenz – um zu entdecken, welche Erfahrungen und Erlebnisse zu welchen Reaktionen und Verhaltensmuster bei mir führen. Es ist eine Suche nach einer Verbindung zwischen meinen Gedanken und meinem Körper.

    Ich liebe den Sonnenaufgang, das Beobachten der Bewegungen des Wassers in der Donau, Blätter, den Regen auf meinem Gesicht und den Geruch der Erde. Wenn ich nur mit diesen Elementen zu tun hätte, würde ich mich wahrscheinlich ziemlich schnell wohl fühlen –ruhig, entspannt. Aber der Alltag sieht anders aus! Ich kann daher nur üben, den Sonnenaufgang in mir zu tragen, und die Verbindung zwischen den Gedanken und den Körper zu beobachten. Und das Schöne ist, dass es funktioniert. Die Bilder in den Körperzellen ändern sich. Eine andere
    Energie fließt in mir. Die Magenschleimhaut beruhigt sich langsam. Es fühlt sich an wie ein helles Licht, Endlosigkeit, und ja, manchmal wie ein Zuhause.

  4. Ein schlachtfeld,
    Ein engel,
    Ein ich.
    Ein frieden?

    Ein suchen nach wärme, liebe, nahrung.
    Wo doch im moment alles davon da ist.
    Ein wissen, eine information, ein denken. Ein zittern.
    Ein ständiges ausweichen und ausschau halten nach anderen. nacch reizen, neuen gefährlichen oder angenehmen.

    Eine wut: es soll sich was ändern.
    Eine tugend: es soll was bewirken, da soll sich was ändern.
    Ich hab erfolg.
    “Ich” ist fleißig.
    Wir sind ja im relativen.
    Nein, lass uns nichts vernachlässigen.
    Die richtige stimme möcht ich hören.
    Ihr möcht ich folgen.
    Dem wahrhaftigen folgen.
    Alles richtig und gut machen.
    So gut wie, zumindest, halt.
    Ohne ablenkung.

    Plötzlich da:

    Hochsensible auf dem Schlachtfeld.
    „Hört mich jemand? – Hoffentlich hört mich niemand!“

    Ein toter auf einem feld? 
    Aber er lebt doch noch unter all den abgeschlachteten.
    Kann er jemand auf sich aufmerksam machen und um hilfe rufen? 
    Ein hilferuf ist gefährlich, denn man könnte ihn dann womöglich ganz abschießen.
    Überall immer wieder schüsse. nur schüsse.
    Ganz erstarrt ist das blut vor angst.
    Ein engel nimmt den halbtoten auf.
    Flüstert ihm zu, dass alles nur LICHT sei.

    Und schon ist er wiedergeboren.
    Bodenlos und doch ganz am leben.
    Das denken ist seine letzte rettung:
    Lichtvolle ideen hält er schnell fest.

    Mit hass und wut auf das leben,die menschen, den ganzen wahnsinn.
    Vom krieg will er nichts wissen, vom kapitalismus auch nicht.
    Er kämpft wie alle den kampf der theorien und des rechthabens.
    Und doch erstarrt sein blut noch insgeheim dabei.
    Die schüsse hört er noch, tief drin.
    Seine flucht ist perfekt: extra weich und total geistig.
    Er ist helfer, er will die menschen in den frieden katapultieren.
    Glaubt an was ganz anderes, als was da passiert unter dem gemenge.
    Man nennt ihn einfach künstler.
    Niemand muss ihn verstehen.
    Er muss niemanden verstehen.
    Doch er braucht sie
    …und ist auf der hut.

    Ständig damit rechnend erkannt und ermordet zu werden und
    Gleichzeitig sich ständig wünschend erkannt und gerettet zu werden.
    Immer ein seiltanz.

    Nie genug.
    Es gibt ja niemanden.
    Gar niemanden.
    Das ist ja alles nur ein kampf gegen sich selbst.
    Wer wehrt sich denn eigentlich gegen die vielen schüsse.
    Wer nimmt sie wahr?

    Immer recht, das macht so sicher wie tot ?

    Wo kann ich mitmachen?
    Wann werde ich abgeholt?
    Wo ist mein vater? —

    Alles ist nicht wirklich richtig, überall der Hund begraben.

    Ein endloser, verbissener kampf endlich gehört, geliebt und gesehen zu sein.

    Der engel:
    „du kannst gar nicht gesehen werden, denn du bist kein objekt.“

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